![]() |
Aktuelles | ||||||
![]() Start-Seite Zum Einkaufen online-shop Einzelhandel login Lagerverkauf Infos: Produkte, Nährwerte, Inhaltsstoffe, Haltbarkeit Messen und Veranstaltungen Kontakt Impressum Rezepte |
|||||||
| Wann haben Sie zum letzten Mal Bitteres gegessen ? |
|
||||||
|
Die heutigen Salate ,Gemüse und Obstsorten enthalten weniger Bitterstoffe als diejenigen früherer Zeiten. Diese waren wesentlich reicher an Bitterstoffen. Die alten Sorten von z.B. Endivie, Feldsalat, Radieschen, Wirsing, Walnusskerne, Heidelbeeren etc. sind weitestgehend ersetzt durch relativ lasch schmeckende Sorten. Endlich gibts die Bio-Saatgut-Interessengemeinschaft, die sich für ein Saatgut einsetzt, das uns wieder geschmackvolle, vitamin-und eben auch bitterstoffreiche Nahrung beschert. Gentechnikfrei! Der Verlust von Bitterstoffen hat einen großen Nachteil für unseren Organismus. Denn die ehemals natürliche Essbremse durch die Bitterstoffe funktioniert nicht mehr so gut wie früher, der süßere Geschmack weckt Lust auf Mehr. Hildegard von Bingen hat die Bitterstoffe zu einem wesentlichen Bestandteil der Klostermedizin gemacht und sorgte dafür, dass bitterstoffhaltige Kräuter immer wieder zu Heilzwecken eingesetzt wurden. Sie betonte die Wichtigkeit der Bitterstoffe für den Stoffwechsel, indem sie deren natürlich anregende und regulierende Aufgabe herausstellte. Bitterstoffe heizen Verdauung und Stoffwechsel an und erleichtern aus heutiger Sicht sogar das Abnehmen und regulieren das Zunehmen, weil bittere Wurzeln und Kräuter zu den Fettkillern zählen. Bitterstoffe stoppen zudem auch den Hunger auf Süßes, aktivieren die Verdauungsdrüsen wie Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse und halten den Darm auf Trapp. Bitteres im Mund zu schmecken ist von Vorteil, denn die Wirkung beginnt unmittelbar an den sensiblen Geschmacks-Knopsen der Zunge. Die Schleimhäute ziehen sich erst zusammen, dehnen sich danach wieder aus und werden aktiviert . Das Wirkungsspektrum von Bitterstoffen ist groß, so dass neben dem Verdauungstrakt auch unser Immunsystem davon profitiert. Aus eigener Erfahrung kann ich mitteilen, dass ich seit Jahren mein Wasserglas mit 7 - 10 Tropfen Bittersegen anreichere. In meiner Reiseapotheke fehlt das Fläschchen ebenfalls nicht. Wenn Sie sich für den Bittersegen interessieren empfehle ich Ihnen unsere Seite: zum Einkaufen: Tee's/Magenfreundliches.
|
|||||||